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Burnout in der Führungsetage: Wenn der Körper  Gefahr signalisiert

Frau aus einer KMU Führungsetage kurz vor dem Burnout (Symbolbild)

Hamburg, November 2025 – Leidenschaft, Verantwortung und Leistungsbereitschaft sind in Führungspositionen bestenfalls selbstverständlich – bis der Körper streikt und Burnout plötzlich ein Thema ist. Eine 53-jährige Geschäftsführerin eines mittelständischen Unternehmens mit rund 100 Mitarbeitenden suchte unser Praxiszentrum auf, nachdem sie seit über einem Jahr unter dauerhaftem Schwindel und massiver Erschöpfung litt.

Vor ihrer aktuellen Leitungsfunktion war sie zwölf Jahre lang stellvertretende Geschäftsführerin in einem Konzern – und liebt ihre Arbeit bis heute. „Sie legt sich mit vollem Herzen ins Zeug“, sagt Arezu Dezfuli, Fachärztin für Innere Medizin und medizinische Leiterin von ViewMed. „Doch als die Symptome sich verstärkten, war klar: Das war kein harmloser Drehschwindel mehr, sondern ein ernst zu nehmendes Warnsignal des Körpers.“

Licht und Stabilität in der dunklen Jahreszeit

Wenn die Tage kürzer werden, das Licht fehlt, der Vitamin-D-Spiegel sinkt und die Belastung im Job bleibt, spüren auch andere Führungskräfte, dass ihr System an die Grenzen kommt. Gerade dann ist Burnout-Prävention für Führungskräfte kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. „Führung heißt nämlich auch, das eigene System zu schützen – besonders dann, wenn alle anderen Energie von einem erwarten“, so Arezu Dezfuli.

Verborgene Ursachen: Wenn Stress, Hormone und Immunsystem zusammenwirken

Die ganzheitliche Diagnostik aus Anamnese und Laboruntersuchungen zeigte auch im aktuellen Fall ein komplexes Zusammenspiel verschiedener Faktoren: ausgeprägte Mangelerscheinungen bei Vitaminen, Mineralstoffen und Hormonen, eine chronische Darmwandentzündung, eine Schimmelpilzbelastung und eine genetische Stoffwechselstörung – typische Muster lang anhaltender Überforderung.

„Chronischer Stress schwächt das Immunsystem. In diesem Fall können selbst eigentlich nicht sofort bemerkbare Belastungen wie Pilzsporen oder Stoffwechselstörungen zur spürbaren Dauerbelastung werden“, erklärt unsere Chefin. „In solchen Fällen sehen wir, wie eng körperliche, hormonelle und psychische Faktoren zusammenwirken.“

Berufsbegleitende Therapie statt Auszeit

Eine klassische, einer ambulanten Kur ähnliche Behandlung inklusive Infusionstherapie war für unsere Patientin in diesem Fall nicht möglich – ihr Terminkalender ließ kaum Raum für freie Zeitfenster und kurzfristige Erholung. Stattdessen entwickelten wir als Praxisteam ein intensives, berufsbegleitendes Therapieprogramm:

  • radikale Ernährungsumstellung,
  • hochdosierte Mikronährstoffe (oral eingenommen),
  • parallel Darmsanierung und Darmaufbau,
  • hormonelle Regulation in naturidentischer Form,
  • gezielte Behandlung der Schimmelpilzbelastung.

Um Letztere zu behandeln, entschieden wir uns gemeinsam mit der Patientin ausnahmsweise – aufgrund der stressigen Gesamtsituation – für ein klassisches Medikament; ein Schritt, der sich als sinnvoll erwies. Denn, bereits nach sechs Wochen (zwei Wochen Urlaub im Ausland, vier Wochen voller Arbeitseinsatz) zeigte sich eine deutliche Besserung durch die Kombination der verschiedenen Maßnahmen: Der Schwindel verschwand, das Energielevel stieg auf rund 70 Prozent des früheren Niveaus. Perfekt: Auch die Laborergebnisse bestätigten den Fortschritt.

Lernen, trotz hohem Druck gesund zu bleiben: Burnout-Prävention für Führungskräfte im Fokus

Trotz des Erfolgs bleibt die größte Herausforderung bestehen: „Stressabbau ist mit der aktuellen Führungsrolle unserer Patientin nicht möglich“, berichtet unsere ärztliche Leiterin. „Wir begleiten sie weiter mit einem individuellen Stabilisierungsprogramm, damit sich der Zustand nicht wieder verschlechtert.“

„Burnout-Prävention beginnt nicht erst mit der Erschöpfung. Sie beginnt, wenn man merkt, dass man keine echten Erholungsphasen mehr hat. Dann sollte man handeln – bevor der Körper die Notbremse zieht.“

Fazit: Gerade auf Führungsebene ist Burnout-Prävention kein Trend, sondern ein aktiver Beitrag zur langfristigen Gesundheit und Stabilität.

Burnout vermeiden

  • Symptome: Schwindel, Müdigkeit, Konzentrationsstörungen und innere Unruhe – trotz ausreichendem Schlaf.
  • Häufige Ursachen: Langzeitstress, Hormonveränderungen (v. a. in den Wechseljahren), Nährstoffmangel sowie ein geschwächtes Immunsystem.
  • Therapieansatz: Kombination aus Ernährungsmedizin, Mikronährstofftherapie, Darmregeneration und Stressreduktion.
  • Ziel: Wiederherstellung der Leistungsfähigkeit und Prävention chronischer Erschöpfung.

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